Frauenkirche

Symbolisch für all die Schönheiten, für all die renovierten, restaurierten und wieder zum ‚Leben’ erweckten Kulturgüter der Stadt:

Die Kirche, die wieder steht

... und sie steht für viel. Für Tradition, für einen Neubeginn, für Versöhnung, als Gotteshaus, als Denk- und Mahnmal, als Ort internationalen Zusammenfindens. Und sie prägt mit ihrer dominierenden Anwesenheit entscheidend das Gesicht Dresdens, sendet sie mit ihrer ungeheuren Symbolkraft Signale der Toleranz hinaus in die Welten aller Besucher.

1945 die totale Zerstörung, Einsturz und Ende. Wiederaufbau ab 1994, Fertigstellung und Weihe im Jahr 2005.

Symbole und Geschichten wollen beim Besuch der Kirche entdeckt werden. Zwei sehr bedeutende möchten wir hervorheben.

Der monumentale Altarstein – auch Taufbecken - in der Unterkirche: Gefertigt von dem in Indien geborenen jüdischen Künstler Amish Kapoor. Er verwendete schwarzen Kalkstein aus Nordirland! Zur Erinnerung: Jahrzehntelang tobte in Nordirland eine erbitterte Schlacht zwischen Protestanten und Katholiken. Erst seit 2005 ist dieser Glaubenskrieg formell zu Ende.

Bedeutender könnte diese Zusammensetzung nicht sein.

Das markanteste Versöhnungszeichen ist wohl das neu gefertigte goldene Turmkreuz. Von britischen Spendern und vom Königshaus Großbritanniens finanziert übergab es der Herzog von Kent am 13. Februar 2000, am 55. Jahrestag der Zerstörung, der Frauenkirche. Eine Versinnbildlichung der Kraft der Versöhnung auf eine ganz besondere Art und Weise.

Der Silberschmid Alan Smith war Sohn eines Piloten der Dresden einst bombardierte. Diese Geschichte hat Alan Smith nie losgelassen und so überzeugte er seine Firma sich für diesen Auftrag zu bewerben.

Von höchster Priorität sollte die Turmbesteigung sein. Die mächtigste, glockenförmige Kirchenkuppel nördlich der Alpen ist vollständig aus 12.000 Tonnen Sandstein gefertigt und verfügt über gewaltige Ausmaße: 24 m hoch und 26 m im Durchmesser. Oberhalb dieser Kuppel sitzt die sogenannte ‚Laterne’ in der sich die Aussichtsplattform in einer Höhe von 67 m befindet. Dort oben angekommen liegt Ihnen Dresden zu Füßen.

Eine spürbare Bereicherung für eine kultivierte Menschheit:

Die alte, neue Frauenkirche.

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